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Historisches
über die Roboter
Den
Begriff Roboter prägt 1921 erstmals Karel Čapek, ein
tschechischer Schriftsteller, der das Wort vom slawischen Wort
rabota, das
Arbeit bedeutet, ableitete.
Doch die Idee, einen künstlichen Menschen zu
erschaffen,
der insbesondere harte, gefährliche oder eintönige Arbeit
erledigen kann, ist uralt.
Die griechische Mythologie berichtet, dass
der Schmiedegott
Hephaistos u.a. menschenähnliche Maschinenwesen gebaut habe.
Heute gehen viele Wissenschaftler davon aus, dass die
Konstruktion eines funktionellen humanoiden Roboters die Grundlage
für die Erschaffung einer menschenähnlichen, künstlichen Intelligenz ist.
Interessantes
über die künstliche Intelligenz
Eine
dem Menschen in seinem Aussehen und Verhalten ähnlichste Form
des humanoiden Roboters ist der Android. Wer denkt da nicht an "Data" oder "Bishop" aus dem Film Alien. Beide sehr sympathisch, liebenswert und gut.
Doch ist das
immer so? Diese Frage beschäftigten viele Wissenschaftler.
Asimov war es, der das erste und wohl auch bekannteste Robotergesetz,
bekannt unter dem
Namen "asimovsches Gesetz",
entwickelte. Es definiert sich
folgendermaßen:
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Ein
Roboter darf kein menschliches Wesen verletzen oder durch Untätigkeit
gestatten, dass einem menschlichen Wesen Schaden zugefügt wird.
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Ein
Roboter muss den ihm von einem Menschen gegebenen Befehlen gehorchen – es
sei denn, ein solcher Befehl würde mit Regel eins kollidieren
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Ein
Roboter muss seine Existenz beschützen, solange dieser Schutz nicht mit
Regel eins oder zwei kollidiert.
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Diese
Gesetze sind jedoch hierarchisch aufgebaut. In der Zeitschrift "Robots
and
Empire" wurde ein "nulltes Gesetz" ergänzt die anderen drei
Gesetze
entsprechend angepasst:
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“0“
Ein Roboter darf die Menschheit nicht verletzen oder durch Passivität
zulassen, dass die Menschheit zu Schaden kommt. |
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Ein
Roboter darf keinen Menschen verletzen oder durch Untätigkeit zu Schaden
kommen lassen, außer
er verstieße damit gegen das „nullte Gesetz“.
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Ein
Roboter muss den Befehlen der Menschen gehorchen – es sei denn, solche
Befehle stehen im Widerspruch zum nullten oder erstem Gesetz. |
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Ein
Roboter muss seine eigene Existenz schützen, solange dieses sein Handeln
nicht dem nullten, ersten oder zweitem Gesetz widerspricht. |
Die
Einführung des nullten Gesetzes ist kritisch zu betrachten, da es Robotern die
Möglichkeit gibt, einzelne Menschen absichtlich zu verletzen oder gar zu töten,
um die Menschheit zu schützen. Es bleibt die Frage offen: darf ein Roboter
einzelne Individuen schädigen, sogar notfalls töten, um die Allgemeinheit vor
Schaden zu bewahren?
Die Philosophen werden in Zukunft noch viel zum Nachdenken
haben.
Die
Robotergesetze führen, wenn sie nicht in ihrer Gesamtheit betrachtet werden, zu Paradoxien, die in Literatur und Film auf die
verschiedenste Art und Weise und
mit viel Phantasie verarbeitet wurden.
Wenn
auch die Gesetze klar erscheinen, sind sie doch nicht sicher, denn sie sind
von Menschen gemacht und somit fehlbar.
Wer
hat nicht den Film “I Robot“ gesehen...
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