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  • Krefeld, 26.03.2010

HOCHSCHULE NIEDERRHEIN
Roboter "Rhoni" bekam eine Partnerin
mit Namen "Rhonietta"

<Uni-Presse>
<Bild der Wissenschaft>
<idw-Bild> 
<Hochschule ist Zukunft>
<Internationale-Presse>

 

Rhonietta tanzt vor Freude

  • "Rhonietta", the robot woman

 

<study-board>

Rhonietta

07.07.2009: 
Ein menschliches Gesicht für unseren "Rhoni"

Artikel
<hier>

Rhoni erweckte Aufmerksamkeit in der Presse

07.07.2009:

article <here>

Artikel <hier>

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Unsere Firma 
im ARD am 19.04.2009
zur Eröffnung der
Hannover Messe

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(klick unter "Hannover Messe")

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(click  "Hannover Messe")

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Unser Roboter in einem Artikel der
 "Leipziger Volkszeitung"

 

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Ilmenau

Augen und Kopf hat er schon, auch Arme und Beine, nur
mit den Bewegungen, da muss sich noch einiges tun. „Rhoni“ wird ein Roboter genannt, der derzeit in Ben Schaefers Unternehmen H & S Robots in Ilmenau entsteht.


Fotograf/Quelle: b-fritz.de

Rhoni“ ist ein humanoider Roboter, also eine Maschine, die dem Menschen sehr nahe kommt und damit auch unserem Klischee-Bild vom Roboter schlechthin. Träume vom Maschinenmenschen werden da wach, einschließlich diverser Science-Fiction-Fantasie, und die Idee, eine Maschine zu bauen, die – fast – alles kann, was Mensch auch kann. Sicher in manchen Bereichen tun das Roboter auch schon, aber so mancher Industrieroboter bringt es bestenfalls zur „Geisterhand“, aber nie und nimmer zum menschlichen Aussehen.

Ein bisschen ist es auch ein Kindheitstraum des heute 28jährigen Ben Schaeffer. „Ich war so um die zwölf Jahre alt, da habe ich aus einem Stabilbaukasten eine menschliche Hand gebaut“, erinnert er sich.

Zwischen der damaligen Stabilbaukasten-Hand und „Rhoni“ liegen indessen Welten, ein Berufsakademie-Studium und eine Firmengründung, im Kern aber ist der Kindheitstraum geblieben. Der heutige Diplomingenieur für Mechatronik und Automation hat den Kindheitstraum zum Beruf gemacht und nach einer ersten beruflichen Tätigkeit als Entwicklungsingenieur bei einem Ilmenauer Unternehmen nunmehr sein eigenes gegründet – H & S Robots.

Geschlechtslose Maschine

Im Technologie- und Gründerzentrum ist die Roboter-Werkstatt zu finden. Kabel und Leiterplatten, Schraubenzieher und Baupläne, in den beiden Räumen steht alles das herum, was Erfinder so benötigen. Und mittendrin steht „Rhoni“, von dem Schaefer noch nicht so genau sagen möchte, ob es ein Er, eine Sie wird oder ein Es bleibt.

„Von der Statur her wäre Rhoni schon ein Kerl“, scherzt Schaefer. Der so beschriebene bleibt indessen erst einmal stumm und reglos, denn jede Bewegung, die für den Menschen einfach so funktioniert, muss der Roboterentwickler erst einmal über Mechanik, Motoren, Kabel und Elektrik „erzeugen“. Das, was die Muskulatur etwa bei der menschlichen Hand erzeugt, das lässt sich – auch mit modernster Technik – nur bedingt kopieren. An Stelle von Muskelfasern und Sehnen treten Servomotoren, die zudem noch einzeln gesteuert werden müssen. Erst das Zusammenspiel von Steuerung und Mechanik erzeugt eine Bewegung, die in etwa menschlichen Fähigkeiten entspricht.

Da ist viel Überlegung nötig. „Erst entsteht die Idee im Kopf, dann im Rechner und dann real“, sagt Schaefer. Und Spielerei ist das alles nicht, denn hinter dem Projekt „Rhoni“ stehen sehr ernsthafte Überlegungen. Die Hochschule Niederrhein in Krefeld war auf Schaefers Fähigkeiten aufmerksam geworden und hatte ihn ins Boot geholt für die Entwicklung eines mobilen Pflegedienstes. „Rhoni soll einmal in der Altenpflege für unterstützende Tätigkeiten eingesetzt werden“, erklärt Schaefer das Projekt, das aber noch ziemlich am Anfang steht. Für Schaefer und sein noch junges Unternehmen ist das der bisher anspruchsvollste Auftrag und eine Herausforderung, denn „Rhoni“ ist eine sehr komplexe Maschine.

Aber „Rhoni“ macht sich. Er steht schon auf eigenen Beinen, hat einen Kopf und unzählige Servomotoren sorgen dafür, dass sich die Gliedmaßen auch bewegen. Für die Software sind Spezialisten engagiert, um den Rest kümmert sich Schaefer selbst. Sicher, eine Pflegekraft aus Fleisch und Blut werde „Rhoni“ wohl nie ersetzen, bleibt Schaefer realistisch. Vielmehr könnte die Maschine einmal bedürftigen Menschen im Haushalt eine Hilfe sein. Physisch, aber vielleicht auch – in gewissen Grenzen – mental.

Bewegliche Augen

„Ganz bewusst soll der Roboter ja deshalb auch gewisse menschliche Züge bekommen“, erläutert „Rhonis“ Schöpfer. Dazu zählt er auch Augen, die sich bewegen können. Vertrauen zwischen Roboter und Mensch soll so entstehen und einem eher „menschlichen“ Roboter bringt vielleicht eine pflegebedürftige Rentnerin im Haushalt mehr Vertrauen entgegen, als irgend einem anonymen Kasten, der vielleicht den Fußboden wischt, aber sonst bar jeglicher menschlicher Form ist.

Allerdings, Roboter „Rhoni“ steht da noch ganz am Anfang. Im Januar wird „Rhoni“ zur Hochschule nach Krefeld verschickt. Dort soll die Entwicklung weitergeführt werden. Und dann wird man sehen, wie weit menschlich „Es“ werden kann. Eine „menschliche“ Seite hat „Rhoni“ jedenfalls für Ben Schaefer. Manchmal, wenn manche Bewegung noch nicht so ganz klappt, bekennt der Ilmenauer Entwickler, versuche er es auch schon mal mit gut zureden.

Roboter Rhoni lernt an der Hochschule Niederrhein das Laufen
Foto: Lammertz
Bild in ursprünglicher Auflösung (399 KB, 2816 x 1880 Punkte)

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Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft

01.12.2008 - (idw) Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences

Rhoni (sprich Ruuni) ist ein amerikanischer Vorname, der sowohl für Jungen wie für Mädchen gewählt werden kann. Im konkreten Fall gehört er dem ersten
humanoiden Roboter der Hochschule Niederrhein, der jetzt im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen angeliefert
wurde. Gebaut hat ihn die Firma H&S-Robots im Thüringischen. Studenten des
Wirtschaftsingenieurwesens sollen ihm programmiererisch jetzt das Laufen beibringen, damit er in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden kann.

Der oder die 1,80 Meter große Rhoni glotzt mit seinen/ihren Sensoraugen derzeit
noch ziemlich verständnislos in die Welt. Dabei kann der Prototyp werksseitig schon
eine ganze Menge, nur eben noch nicht laufen. Es fehlen noch die Beine, und die
Fortbewegung ist der schwierigste Part, so Ben Schaefer, der Vater von Rhoni. Wie für ein menschliches Baby hat er für seinen Spross aber einen Lauflernrahmen entwickelt.
Dieser Lauftrainer ermöglicht dem Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance zu verlieren. Denn wer laufen will, muss gehen lernen, und unabhängig von den Bodenverhältnissen die Waage halten. Das sei eine riesige Herausforderung für Ingenieure, Techniker und Programmierer, so Schaefer, der damit zugleich große Hoffnungen auf die Entwicklerkunst der Krefelder Studierenden setzt. Sie werden von den Professoren Hans-Jürgen Buxbaum (Automatisierung und Robotik),Markus Kleutges (Technische Systeme) und Ulrich Hemmert (Organisation und Datenverarbeitung)
betreut.

Irgendwann ist dann einmal der große Moment gekommen und das Lauflerngerät wird abgenommen. Dann muss Rhoni, beobachtet von seinen studentischen Vätern und Müttern, die ersten eigenen Schritte machen. "Nicht für schwache Nerven", so Monika Schaefer, die Mutter des Erfinders. Bis es so weit ist, wird das Roboterkind auf eine rollende Antriebsplattform gesetzt, mit der es auch ohne Beine mobil sein kann. So kann es während der Testreihen mühelos von Rechner zu Rechner oder 
Meßgerät zu Messgerät gerollt werden. Der humanoide Roboter soll, so Professor Kleutges, für die Übernahme von Aufgaben im Pflegebereich entwickelt werden, wobei eng mit den Lehrenden und Studierenden des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammengearbeitet wird. Beim Aufstehen und Anziehen helfen, das Essen bringen, 
die Bewohner von Station zu Station fahren - in vielen Bereichen können Pflegekräfte physisch starke Hilfe gebrauchen. Auch Rhonis Äußeres wird einem Menschen angeglichen, ganz so, wie man es im Kassenschlager "I Robot" bereits sehen konnte. Ob der Roboter später eine Schürze mit Häubchen oder Hosen und einen Kittel tragen wird,  bleibt abzuwarten.

Vermischtes: Pflegekraft-Roboter lernt gerade laufen

In dieser Diskussion geht es um "Vermischtes: Pflegekraft-Roboter lernt gerade laufen" im "Nachrichten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Rhoni lernt Laufen /Lammertz Krefeld ? 
Ein Roboter namens Rhoni erhält im Augenblick an der Hochschule Niederrhein seinen letzten Schliff: 
Studierende und Wissenschaftler des Wirtschaftsingenieurwesens ...

Aktuelle Nachrichten

01.12.2008 Wissenschaft

Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft

Rhoni (sprich Ruuni) ist ein amerikanischer Vorname, der sowohl für Jungen wie für Mädchen gewählt werden kann. Im konkreten Fall gehört er dem ersten humanoiden Roboter der Hochschule
Niederrhein, der jetzt im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen angeliefert
wurde. Gebaut hat ihn die Firma H&S-Robots im Thüringischen. Studenten des Wirtschaftsingenieur
-wesens sollen ihm programmiererisch jetzt das Laufen beibringen, damit er in der Alten- und
Krankenpflege eingesetzt werden kann.

Der oder die 1,80 Meter große Rhoni glotzt mit seinen/ihren Sensoraugen derzeit noch ziemlich verständnislos in die Welt. Dabei kann der Prototyp werksseitig schon eine ganze Menge,
nur eben noch nicht laufen. Es fehlen noch die Beine, und die Fortbewegung ist der schwierigste
Part, so Ben Schaefer, der Vater von Rhoni. Wie für ein menschliches Baby hat er für seinen Spross aber einen Lauflernrahmen entwickelt. 
Dieser Lauftrainer ermöglicht dem Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance zu verlieren. Denn wer laufen will, muss gehen lernen, und unabhängig von den Bodenverhältnissen die Waage halten.
Das sei eine riesige Herausforderung für Ingenieure, Techniker und Programmierer,  so Schaefer, der damit zugleich große Hoffnungen auf die Entwicklerkunst der Krefelder Studierenden setzt.
Sie werden von den Professoren Hans-Jürgen Buxbaum (Automatisierung und Robotik), Markus Kleutges (Technische Systeme) und Ulrich Hemmert  (Organisation und Datenverarbeitung) betreut.

Irgendwann ist dann einmal der große Moment gekommen und das Lauflerngerät wird abgenommen. Dann muss Rhoni, beobachtet von seinen studentischen Vätern und Müttern, die ersten eigenen Schritte machen. "Nicht für schwache Nerven", so Monika Schaefer, die Mutter des Erfinders. 

Bis es so weit ist, wird das Roboterkind auf eine rollende Antriebsplattform gesetzt, mit der es auch ohne Beine mobil sein kann. 
So kann es während der Testreihen mühelos von Rechner zu Rechner oder Meßgerät zu Messgerät gerollt werden. Der humanoide Roboter soll, so Professor Kleutges, für die Übernahme von Aufgaben im Pflegebereich entwickelt werden, wobei eng mit den Lehrenden und Studierenden 
des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammengearbeitet wird. Beim Aufstehen und Anziehen helfen, das Essen bringen, die Bewohner von  Station zu Station fahren - in vielen Bereichen können
Pflegekräfte physisch starke Hilfe gebrauchen. Auch Rhonis Äußeres wird einem Menschen
angeglichen, ganz so, wie man es im Kassenschlager "I Robot" bereits sehen konnte. Ob der Roboter später eine Schürze mit Häubchen oder Hosen und einen Kittel tragen wird, bleibt abzuwarten.



kompletter Artikel

Aerzteblatt, kompletter Artikel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pflegekraft-Roboter lernt gerade laufen
Montag, 1. Dezember 2008
Rhoni - die Pfegekraft aus Thüringen
Rhoni lernt Laufen/Lammertz

 

Krefeld – Ein Roboter namens Rhoni erhält im Augenblick an der Hochschule Niederrhein seinen letzten Schliff: Studierende und Wissenschaftler des Wirtschaftsingenieurwesens sollen ihm programmiererisch das Laufen beibringen, damit er in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden kann. Gebaut hat ihn die Firma H&S-Robots in Thüringen.

„Die Fortbewegung ist bei den Robotern der schwierigste Part“, sagte Ben Schaefer, der Vater von Rhoni. Wie für ein menschliches Baby hat er für seine Entwicklung einen Lauflernrahmen konstruiert. Dieser Lauftrainer ermögliche dem Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance zu verlieren. Das freie Laufen sei eine riesige Herausforderung für Ingenieure, Techniker und Programmierer, so Schaefer.

Der humanoide Roboter soll für Aufgaben im Pflegebereich entwickelt werden,
deshalb arbeiten die Programmierer eng mit den Lehrenden und Studierenden des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammen. „Beim Aufstehen und Anziehen helfen, das Essen bringen, die Bewohner von Station zu Station fahren: In vielen Bereichen können Pflegekräfte physisch starke Hilfe gebrauchen“,
hieß es aus der Hochschule. © hil/aerzteblatt.de

 

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Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Rhoni, die nie klagende Pflegekraft
Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens programmieren humanoiden Roboter

  Übergabe von Rhoni Bin ich nicht ein Prachtexemplar der Firma H&S-Robots?

Es gibt noch viel zu tun... HS_Robots_Roboter001.jpg (128065 Byte)

Bis Rhoni auf eigenen Beinen laufen kann, ist es noch ein langer Entwicklerweg (Foto: Lammertz)

    Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft
    Rudolf Haupt M.A., Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences

Hochschule Krefeld, Artikel vom 01.12.2008

 

Thüringer Allgemeine, Samstag, 29. November 2008

Roboter auf dem Rücksitz

Ben Schaefer hat in seiner Ilmenauer Firma H&S Robots im Auftrag der Hochschule Krefeld einen Roboter entwickelt (TA berichtete). 
Später könnte dieser als erster elektronischer Altenpfleger in Deutschland eingesetzt
werden. Doch bis dahin wartet noch jede Menge Arbeit auf die Wissenschaftler.  

ILMENAU/KREFELD. 
Es ist noch dunkel auf den Straßen. Vorsichtig packt Ben Schaefer seinen 1,80 Meter großen Roboter auf den Rücksitz seines Autos - und dann macht er sich auf den Weg nach Krefeld. 
Dort warten bereits die Wissenschaftler der Hochschule Niederrhein auf den elektronischen Zeitgenossen aus dem fernen Thüringen.
Seit Kindheitstagen konstruiert Ben Schaefer menschenähnliche Wesen. Bereits im Alter von 14 Jahren baute er seinen ersten sogenannten Humanoiden. "Jedoch habe ich ihn damals mit einfachen Mitteln aus dem Baumarkt zusammengeschustert", erinnert sich der 28-jährige Schaefer. Dieser erste von ihm entwickelte Roboter bekam sogar einen Namen - Ben, genau wie sein Erschaffer.

Der reisende Roboter, der gestern von Ilmenau Richtung Krefeld unterwegs war, hat bislang noch keinen Namen. Auch sonst fehlt ihm ein ganz wichtiges Utensil. "Er hat keine Beine - jedenfalls noch nicht", verrät Schaefer. Mit einer sogenannten Lauflernhilfe, einem einfachen Rollgestell, könne er sich zwar fortbewegen und die Beine seien auch schon entworfen. Nur um das Gewicht genau ausbalancieren zu können, müsse noch weiter geforscht werden.

Und genau das wird in der Ilmenauer Firma H&S Robots geschehen. Sowohl Ben Schaefer selbst als auch Praktikant Bastian Keller werden die Beinmechanik in den nächsten Monaten vervollkommnen und irgendwann später liefern sie die Konstruktion nach Krefeld.

Auch ohne Beine ist der Roboter, der ein bisschen an "Wall.E" aus dem Kino erinnert, ein gar freundliches Kerlchen: er kann verständnisvoll mit dem Kopf nicken, den muskulösen Oberkörper und den Hals seitlich drehen und auch die Finger und die Augen scheinen nie still zu stehen. Nur mit seinen Aluminiumohren schlackern - das wird er wohl nie können. In Krefeld soll der mechanische Thüringer vervollkommnet werden. Die Wissenschaftler für Technische Systeme, Informatik und Mathematik wollen ihn zahlreiche Sensoren verpassen und den Computer, das Herz der Maschine, programmieren.
"Im Moment hat unser Roboter noch null Intelligenz", erklärt sein Entwickler. Der 50 bis 70 Kilo schwere Humanoid müsse also wie ein Kleinkind sprechen lernen und später kämen die komplizierten Laufbewegungen hinzu. Allein 150 Meter Kabel im Körperinneren sorgen bereits jetzt für den richtigen Stromfluss.
Ein menschenähnliches Antlitz wird ihm auch dadurch verliehen, dass er später seine Gefühle zeigen kann. "Er schaut dann erstaunt und kann die Augenbrauen hochziehen", verrät Schaefer. Dabei kämen seine schönen dunklen Augen besonders gut zur Geltung, ist der Tüftler überzeugt. Eins ist aber klar: Der Roboter ist männlich - schließlich habe er breite und kräftige Schultern á la Schwarzenegger.

In ferner Zukunft sollen einzelne Roboterteile soweit entwickelt werden, dass sie auch für den Menschen als Prothesen eingesetzt werden können. Auch als Arbeitshilfe - beispielsweise für lästige Putzarbeiten im Haushalt oder zur Pflege von Kranken - könnte er dienen.

Der gestrige erste Arbeitstag in Krefeld endete für den Roboter indes anders als erwartet. Denn die
Wissenschaftler warteten noch mit einigen Sonderwünschen zur Ausstattung auf. Und diese wiederum lassen sich nur in der Firma in Ilmenau realisieren. Also packte Ben Schaefer seinen Roboter wieder ins Auto - und trat den 500 Kilometer langen Heimweg an. Bis zum Anfang des nächsten Jahres bleibt Wall.E II also ein Thüringer.
Und vielleicht kann er bis dahin schon ein paar Schritte selber laufen.  

Von Bianka PALSBRÖKER

29.11.2008 

  Krefeld, den 28.11.2008

Übergabe an der Hochschule in Krefeld

Rhoni schüttelt Prof. Markus Kleutges (l.) die Hand. Roboter-Bauer Ben Schaefer brachte seinen Schützling gestern zur Hochschule. RP-Foto: Lammertz  

Rhoni soll Alte pflegen

Krefeld (RP) Die Hochschule kauft einen menschenähnlichen Roboter.
Die Vision der Ingenieure:
Ihn so intelligent machen, dass er in Heimen helfen kann.
Gestern wurde Rhoni geliefert und für Nachbesserungen gleich wieder mitgenommen.

Rhoni bewegt langsam seine Finger, hebt und senkt seine Augenbrauen, dreht brummend Oberkörper und Kopf und rollt vorwärts. Genau, er rollt, denn Rhoni ist kein Mensch, sondern ein Roboter. Aber er ist einem Menschen ähnlich, also humanoid. Er ist 1,80 Meter groß, wiegt etwa 75 Kilo, hat Arme, Finger, einen Kopf, Mund und Augen und soll in ferner Zukunft Menschen helfen, zum Beispiel in Altenheimen und Krankenhäusern. 
Das wollen ihm drei Professoren der Hochschule Niederrhein und ihre Studenten beibringen. Gestern lieferte der thüringische Hersteller „Humanoid and special robots“ Prototyp Rhoni an den Fachbereich Wirtschafts-ingenieurwesen und Gesundheitswesen und nahm ihn für Nachbesserungen wieder mit.

VON SABRINA TILGNER

                               
Freitag, 28. November 2008

FreiesWort_28.11.2008

Anmerkung von H&S-Robots

Natürlich sind wir N I C H T! mit der Bahn  gefahren, sondern mit dem Firmenwagen.

Die Lokalredaktion des "Freien Wortes" hat uns weder interviewt noch telefonisch befragt über die Modalitäten des Transportes nach Krefeld, noch überhaupt etwas über den Roboter. Sie hat  es gänzlich versäumt, mit uns zu sprechen und bringt trotzdem eine Pressemeldung heraus. Einzig der Fotograf kam in die Firma, um Fotos zu schießen. Das es trotzdem zu einer Meldung kam, erklären wir uns so:  "Freies Wort" hat einfach von der "Thüringer Allgemeinen" abgeschrieben, natürlich waren Sie auch nicht in der Lage, den Text zu verstehen, denn in der TA stand, wir zitieren:

"Allein mit dem Zug nach Krefeld am Niederrhein fahren - soweit ist er noch nicht."
Tja, liebes "Freies Wort", lesen müßte man können!

Thüringer Allgemeine, 26.11.2008, Lokalausgabe Ilmenau

MENSCHENÄHNLICH: Der Ilmenauer Ben Schaefer hat mit seiner Firma H & S Robots diesen
Roboter für die Fachhochschule Krefeld hergestellt. Praktikant Bastian Keller und Teufeline
begleiteten die Vorstellung. TA-Foto: R. EHRLICH  

ILMENAU (bp). Mit zwölf Jahren baute Ben Schaefer "seine" erste Hand, "aus Metall, doch der menschlichen nachempfunden". Mit 14 Jahren einen menschenähnlichen Roboter.
Ein professionell produzierter Roboter dieser Art geht nun, nach vielen Jahren der Forschung,
am Freitag auf Reisen. Allein mit dem Zug nach Krefeld am Niederrhein fahren
 - soweit ist er noch nicht. Daher begleitet ihn sein "Schöpfer" Ben Schaefer, inzwischen
Firmeninhaber von "H&S Robots" in Ilmenau. "Der Roboter hat keine Beine, bewegt sich aber
mit einer Laufhilfe fort." "Mechanisch ist er weitestgehend fertig." Derzeit kann er Augen, Arme,
Finger und Beine bewegen. "Sensoren erhält der etwa 50 bis 70 Kilo schwere Humanoid ohne
Namen schließlich an der Krefelder Hochschule." Dort bekommt er seine Beine, lernt laufen,
sprechen und erhält somit ein viel menschenähnlicheres Dasein.  
 
 

 

  Unser Roboter schaut erstaunt in die für ihn noch fremde Welt LOKALES

  Humanoid aus Ilmenau

 Ilmenau (TA)

Der Ilmenauer Forscher und Inhaber der Firma Human & Special Robots Ben Schaefer hat die  mechanischen Seiten eines menschenähnlichen Roboters entworfen, die sensorische Ausstattung
 wird die Krefelder Hochschule vornehmen. Zudem soll der Humanoid in Krefeld mit Beinen
 ausgestattet  werden, soll später laufen und sprechen lernen. Anliegen dieser Forschungen ist
 unter anderem die Weiterentwicklung von Prothesen.

 TA 26.11.2008