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07.07.2009: Ein menschliches Gesicht für unseren
"Rhoni"

Artikel <hier>
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PZ
Pharmazeutische Zeitung

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Unsere Firma im ARD
am 19.04.2009 zur Eröffnung der Hannover Messe

Humanoider Roboter der
Firma H&S - Robots aus Thüringen zur
"Hannover Messe"
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Unser Roboter in
einem Artikel der
Leipziger Volkszeitung
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Ilmenau
– Augen und Kopf hat er schon, auch Arme und Beine, nur mit den
Bewegungen, da muss sich noch einiges tun. „Rhoni“ wird ein Roboter
genannt, der derzeit in Ben Schaefers Unternehmen H & S Robots in
Ilmenau entsteht.

„Rhoni“ ist ein humanoider Roboter, also eine Maschine, die dem
Menschen sehr nahe kommt und damit auch unserem Klischee-Bild vom Roboter
schlechthin. Träume vom Maschinenmenschen werden da wach, einschließlich
diverser Science-Fiction-Fantasie, und die Idee, eine Maschine zu bauen, die
– fast – alles kann, was Mensch auch kann. Sicher in manchen Bereichen
tun das Roboter auch schon, aber so mancher Industrieroboter bringt es
bestenfalls zur „Geisterhand“, aber nie und nimmer zum menschlichen
Aussehen.
Ein bisschen ist es auch ein Kindheitstraum des heute 28jährigen Ben
Schaeffer. „Ich war so um die zwölf Jahre alt, da habe ich aus einem
Stabilbaukasten eine menschliche Hand gebaut“, erinnert er sich.
Zwischen der damaligen Stabilbaukasten-Hand und „Rhoni“ liegen
indessen Welten, ein Berufsakademie-Studium und eine Firmengründung, im
Kern aber ist der Kindheitstraum geblieben. Der heutige Diplomingenieur für
Mechatronik und Automation hat den Kindheitstraum zum Beruf gemacht und nach
einer ersten beruflichen Tätigkeit als Entwicklungsingenieur bei einem
Ilmenauer Unternehmen nunmehr sein eigenes gegründet – H & S Robots.
Geschlechtslose
Maschine
Im Technologie- und Gründerzentrum ist die Roboter-Werkstatt zu finden.
Kabel und Leiterplatten, Schraubenzieher und Baupläne, in den beiden Räumen
steht alles das herum, was Erfinder so benötigen. Und mittendrin steht „Rhoni“,
von dem Schaefer noch nicht so genau sagen möchte, ob es ein Er, eine Sie
wird oder ein Es bleibt.
„Von der Statur her wäre Rhoni schon ein Kerl“, scherzt Schaefer.
Der so beschriebene bleibt indessen erst einmal stumm und reglos, denn jede
Bewegung, die für den Menschen einfach so funktioniert, muss der
Roboterentwickler erst einmal über Mechanik, Motoren, Kabel und Elektrik
„erzeugen“. Das, was die Muskulatur etwa bei der menschlichen Hand
erzeugt, das lässt sich – auch mit modernster Technik – nur bedingt
kopieren. An Stelle von Muskelfasern und Sehnen treten Servomotoren, die
zudem noch einzeln gesteuert werden müssen. Erst das Zusammenspiel von
Steuerung und Mechanik erzeugt eine Bewegung, die in etwa menschlichen Fähigkeiten
entspricht.
Da ist viel Überlegung nötig. „Erst entsteht die Idee im Kopf, dann
im Rechner und dann real“, sagt Schaefer. Und Spielerei ist das alles
nicht, denn hinter dem Projekt „Rhoni“ stehen sehr ernsthafte Überlegungen.
Die Hochschule Niederrhein in Krefeld war auf Schaefers Fähigkeiten
aufmerksam geworden und hatte ihn ins Boot geholt für die Entwicklung eines
mobilen Pflegedienstes. „Rhoni soll einmal in der Altenpflege für unterstützende
Tätigkeiten eingesetzt werden“, erklärt Schaefer das Projekt, das aber
noch ziemlich am Anfang steht. Für Schaefer und sein noch junges
Unternehmen ist das der bisher anspruchsvollste Auftrag und eine
Herausforderung, denn „Rhoni“ ist eine sehr komplexe Maschine.
Aber „Rhoni“ macht sich. Er steht schon auf eigenen Beinen, hat einen
Kopf und unzählige Servomotoren sorgen dafür, dass sich die Gliedmaßen
auch bewegen. Für die Software sind Spezialisten engagiert, um den Rest kümmert
sich Schaefer selbst. Sicher, eine Pflegekraft aus Fleisch und Blut werde
„Rhoni“ wohl nie ersetzen, bleibt Schaefer realistisch. Vielmehr könnte
die Maschine einmal bedürftigen Menschen im Haushalt eine Hilfe sein.
Physisch, aber vielleicht auch – in gewissen Grenzen – mental.
Bewegliche Augen
„Ganz bewusst soll der Roboter ja deshalb auch gewisse menschliche Züge
bekommen“, erläutert „Rhonis“ Schöpfer. Dazu zählt er auch Augen,
die sich bewegen können. Vertrauen zwischen Roboter und Mensch soll so
entstehen und einem eher „menschlichen“ Roboter bringt vielleicht eine
pflegebedürftige Rentnerin im Haushalt mehr Vertrauen entgegen, als irgend
einem anonymen Kasten, der vielleicht den Fußboden wischt, aber sonst bar
jeglicher menschlicher Form ist.
Allerdings, Roboter „Rhoni“ steht da noch ganz am Anfang. Im Januar
wird „Rhoni“ zur Hochschule nach Krefeld verschickt. Dort soll die
Entwicklung weitergeführt werden. Und dann wird man sehen, wie weit
menschlich „Es“ werden kann. Eine „menschliche“ Seite hat „Rhoni“
jedenfalls für Ben Schaefer. Manchmal, wenn manche Bewegung noch nicht so
ganz klappt, bekennt der Ilmenauer Entwickler, versuche er es auch schon mal
mit gut zureden.
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Bild zu: Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft

| Roboter Rhoni lernt an der Hochschule Niederrhein das
Laufen |
| Foto: Lammertz |
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Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft
01.12.2008
Rhoni (sprich Ruuni) ist ein amerikanischer Vorname, der
sowohl für Jungen wie für
Mädchen gewählt werden kann. Im konkreten Fall gehört er dem ersten
humanoiden
Roboter der Hochschule Niederrhein, der jetzt im Fachbereich
Wirtschaftsingenieur-
wesen und Gesundheitswesen angeliefert wurde
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Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft
01.12.2008 - (idw) Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied
Sciences
Rhoni (sprich Ruuni) ist ein amerikanischer Vorname, der sowohl für Jungen
wie für Mädchen gewählt
werden kann. Im konkreten Fall gehört er dem ersten humanoiden Roboter der
Hochschule Niederrhein,
der jetzt im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen
angeliefert wurde. Gebaut hat
ihn die Firma H&S-Robots im Thüringischen. Studenten des
Wirtschaftsingenieurwesens sollen ihm program-
miererisch jetzt das Laufen beibringen, damit er in der Alten- und
Krankenpflege eingesetzt werden kann.
Der oder die 1,80 Meter große Rhoni glotzt mit seinen/ihren Sensoraugen
derzeit noch ziemlich verständnislos
in die Welt. Dabei kann der Prototyp werksseitig schon eine ganze Menge, nur
eben noch nicht laufen. Es fehlen
noch die Beine, und die Fortbewegung ist der schwierigste Part, so Ben
Schaefer, der Vater von Rhoni. Wie für ein
menschliches Baby hat er für
seinen Spross aber einen Lauflernrahmen entwickelt. Dieser Lauftrainer ermöglicht
dem Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance zu verlieren. Denn wer laufen
will, muss gehen lernen, und
unabhängig von den Bodenverhältnissen die Waage halten. Das sei eine riesige
Herausforderung für Ingenieure,
Techniker und Programmierer, so Schaefer, der damit zugleich große Hoffnungen
auf die Entwicklerkunst der
Krefelder Studierenden setzt. Sie werden von den Professoren Hans-Jürgen
Buxbaum (Automatisierung und Robotik),
Markus Kleutges (Technische Systeme) und Ulrich Hemmert (Organisation und
Datenverarbeitung) betreut.
Irgendwann ist dann einmal der große Moment gekommen und das Lauflerngerät
wird abgenommen. Dann muss Rhoni,
beobachtet von seinen studentischen Vätern
und Müttern, die ersten eigenen Schritte machen. "Nicht für
schwache
Nerven", so Monika Schaefer, die Mutter des Erfinders. Bis es so weit
ist, wird das Roboterkind auf eine rollende Antriebsplattform
gesetzt, mit der
es auch ohne Beine mobil sein kann. So kann es während der Testreihen mühelos
von Rechner zu Rechner oder
Meßgerät zu Messgerät gerollt werden. Der
humanoide Roboter soll, so Professor Kleutges,
für die Übernahme von Aufgaben im Pflegebereich entwickelt werden, wobei eng
mit den Lehrenden und Studierenden
des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammengearbeitet wird. Beim Aufstehen
und Anziehen helfen, das Essen bringen,
die Bewohner von Station zu Station
fahren - in vielen Bereichen können Pflegekräfte physisch starke Hilfe
gebrauchen. Auch
Rhonis Äußeres wird einem Menschen angeglichen, ganz so,
wie man es im Kassenschlager "I Robot" bereits sehen konnte. Ob
der
Roboter später eine Schürze mit Häubchen oder Hosen und einen Kittel tragen
wird, bleibt abzuwarten.
| uniprotokolle > Nachrichten > Roboter Rhoni,
die nie klagende Pflegekraft |
Nachrichten vom Niederrhein vom 02.12.2008
Studenten bringen Roboter Laufen bei (16:15 Uhr)
Studenten der Hochschule Niederrhein bringen einem Roboter
das Laufen bei. Die angehenden Wirtschaftsingenieure programmieren die
humanoide Maschine namens Rhoni, damit er später in der
Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden kann.
Er soll beim Aufstehen und Anziehen helfen, das Essen bringen und die Bewohner
von Station zu Station fahren.
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Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft (uniprotokolle)
Rhoni (sprich Ruuni) ist ein
amerikanischer Vorname, der sowohl für Jungen wie für Mädchen gewählt
werden kann. Im konkreten Fall gehört er dem ersten humanoiden Roboter der
Hochschule Niederrhein,
der jetzt im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen
Artikel veröffentlicht
am : 01.12.2008 11:43:39.................................................................................................................................
Vermischtes: Pflegekraft-Roboter lernt
gerade laufen
In dieser Diskussion geht
es um "Vermischtes: Pflegekraft-Roboter lernt gerade laufen"
im
"Nachrichten" Forum, als Teil von Patientenfragen.net
Rhoni lernt Laufen /Lammertz Krefeld ? Ein Roboter namens Rhoni erhält im
Augenblick an der
Hochschule Niederrhein seinen letzten Schliff: Studierende und Wissenschaftler
des
Wirtschaftsingenieurwesens ...
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Aktuelle Nachrichten
01.12.2008
Roboter Rhoni, die nie klagende Pflegekraft
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Aktuelle Nachrichten
01.12.2008
Wissenschaft
Roboter Rhoni, die
nie klagende Pflegekraft
Rhoni
(sprich Ruuni) ist ein amerikanischer Vorname, der sowohl für Jungen wie für
Mädchen gewählt werden kann. Im konkreten Fall
gehört er dem ersten humanoiden Roboter der Hochschule Niederrhein, der jetzt
im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen und
Gesundheitswesen angeliefert wurde. Gebaut hat ihn die Firma H&S-Robots im
Thüringischen. Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens
sollen ihm programmiererisch jetzt das Laufen beibringen, damit er in der
Alten- und Krankenpflege eingesetzt werden kann.
Der
oder die 1,80 Meter große Rhoni glotzt mit seinen/ihren Sensoraugen derzeit
noch ziemlich verständnislos in die Welt. Dabei kann der
Prototyp werksseitig schon eine ganze Menge, nur eben noch nicht laufen. Es
fehlen noch die Beine, und die Fortbewegung ist der schwierigste
Part, so Ben Schaefer, der Vater von Rhoni. Wie für ein menschliches Baby hat
er für seinen Spross aber einen Lauflernrahmen entwickelt.
Dieser Lauftrainer ermöglicht dem Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance
zu verlieren. Denn wer laufen will, muss gehen lernen, und
unabhängig von den Bodenverhältnissen die Waage halten. Das sei eine riesige
Herausforderung für Ingenieure, Techniker und Programmierer,
so Schaefer, der damit zugleich große Hoffnungen auf die Entwicklerkunst der
Krefelder Studierenden setzt. Sie werden von den Professoren
Hans-Jürgen Buxbaum (Automatisierung und Robotik), Markus Kleutges
(Technische Systeme) und Ulrich Hemmert
(Organisation und Datenverarbeitung) betreut.
Irgendwann
ist dann einmal der große Moment gekommen und das Lauflerngerät wird
abgenommen. Dann muss Rhoni, beobachtet von seinen studentischen Vätern und
Müttern, die ersten eigenen Schritte machen. "Nicht für schwache
Nerven", so Monika Schaefer, die Mutter des Erfinders.
Bis es so weit
ist, wird das Roboterkind auf eine rollende Antriebsplattform gesetzt, mit der
es auch ohne Beine mobil sein kann.
So kann es während der Testreihen mühelos von Rechner zu Rechner oder
Meßgerät zu Messgerät gerollt werden. Der humanoide Roboter soll,
so
Professor Kleutges, für die Übernahme von Aufgaben im Pflegebereich
entwickelt werden, wobei eng mit den Lehrenden und Studierenden
des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammengearbeitet wird. Beim Aufstehen
und Anziehen helfen, das Essen bringen, die Bewohner von
Station zu Station fahren - in vielen Bereichen können Pflegekräfte physisch
starke Hilfe gebrauchen. Auch Rhonis Äußeres wird einem Menschen
angeglichen, ganz so, wie man es im Kassenschlager "I Robot" bereits
sehen konnte. Ob der Roboter später eine Schürze mit Häubchen oder
Hosen
und einen Kittel tragen wird, bleibt abzuwarten.
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Pflegekraft-Roboter lernt
gerade laufen
Montag, 1. Dezember 2008
Bitte auf Foto klicken!
Rhoni lernt
Laufen/Lammertz
Krefeld – Ein Roboter namens Rhoni erhält im Augenblick an der
Hochschule Niederrhein seinen letzten Schliff: Studierende und
Wissenschaftler des Wirtschaftsingenieurwesens sollen ihm programmiererisch
das Laufen beibringen, damit er in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt
werden kann. Gebaut hat ihn die Firma H&S-Robots in Thüringen.
„Die Fortbewegung ist bei den Robotern der schwierigste Part“, sagte Ben
Schaefer, der Vater von Rhoni. Wie für ein menschliches Baby hat er für
seine Entwicklung einen Lauflernrahmen konstruiert. Dieser Lauftrainer ermögliche
dem Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance zu verlieren. Das freie
Laufen sei eine riesige Herausforderung für Ingenieure, Techniker und
Programmierer, so Schaefer.
Der humanoide Roboter soll für Aufgaben im Pflegebereich entwickelt werden,
deshalb arbeiten die Programmierer eng mit den Lehrenden und Studierenden
des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammen. „Beim Aufstehen und
Anziehen helfen, das Essen bringen, die Bewohner von Station zu Station
fahren: In vielen Bereichen können Pflegekräfte physisch starke Hilfe
gebrauchen“, hieß es aus der Hochschule. © hil/aerzteblatt.de
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Referat
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Rhoni, die nie klagende Pflegekraft
Studierende des
Wirtschaftsingenieurwesens programmieren humanoiden Roboter

Bis Rhoni auf eigenen Beinen
laufen kann, ist es noch ein langer Entwicklerweg (Foto: Lammertz)
Rhoni (sprich Ruuni) ist ein
amerikanischer Vorname, der sowohl für Jungen wie für Mädchen gewählt
werden kann. Im konkreten Fall
gehört er dem ersten humanoiden Roboter der Hochschule Niederrhein,
der jetzt im Fachbereich
Wirtschaftsingenieurwesen und Gesundheitswesen angeliefert wurde.
Gebaut hat ihn die Firma H&S-Robots im
Thüringischen. Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens sollen
ihm programmiererisch jetzt das Laufen
beibringen, damit er in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt
werden kann.
Der oder die 1,80 Meter große Rhoni glotzt mit seinen/ihren Sensoraugen
derzeit noch ziemlich verständnislos in die Welt. Dabei kann der Prototyp
werksseitig schon eine ganze Menge, nur eben noch nicht laufen. Es fehlen noch
die Beine, und die Fortbewegung ist der schwierigste Part, so Ben Schaefer,
der Vater von Rhoni. Wie für ein menschliches Baby hat er für seinen Spross
aber einen Lauflernrahmen entwickelt. Dieser Lauftrainer ermöglicht dem
Roboter Bewegungsabläufe, ohne die Balance zu verlieren. Denn wer laufen
will, muss gehen lernen, und unabhängig von den Bodenverhältnissen die Waage
halten. Das sei eine riesige Herausforderung für Ingenieure, Techniker und
Programmierer, so Schaefer, der damit zugleich große Hoffnungen auf die
Entwicklerkunst der Krefelder Studierenden setzt. Sie werden von den
Professoren Hans-Jürgen Buxbaum (Automatisierung und Robotik), Markus
Kleutges (Technische Systeme) und Ulrich Hemmert (Organisation und
Datenverarbeitung) betreut.
Irgendwann ist dann einmal der große Moment gekommen und das Lauflerngerät
wird abgenommen. Dann muss Rhoni, beobachtet von seinen studentischen Vätern
und Müttern, die ersten eigenen Schritte machen. „Nichts für schwache
Nerven“, so Monika Schaefer, die Mutter des Erfinders. Bis es so weit ist,
wird das Roboterkind auf eine rollende Antriebsplattform gesetzt, mit der es
auch ohne Beine mobil sein kann. So kann es während der Testreihen mühelos
von Rechner zu Rechner oder Meßgerät zu Messgerät gerollt werden. Der
humanoide Roboter soll, so Professor Kleutges, für die Übernahme von
Aufgaben im Pflegebereich entwickelt werden, wobei eng mit den Lehrenden und
Studierenden des Gesundheitswesens im gleichen Haus zusammengearbeitet wird.
Beim Aufstehen und Anziehen helfen, das Essen bringen, die Bewohner von
Station zu Station fahren – in vielen Bereichen können Pflegekräfte
physisch starke Hilfe gebrauchen. Auch Rhonis Äußeres wird einem Menschen
angeglichen, ganz so, wie man es im Kassenschlager „I Robot“ bereits sehen
konnte. Ob der Roboter später eine Schürze mit Häubchen oder Hosen und
einen Kittel tragen wird, bleibt abzuwarten.
Autor: Rudolf
Haupt
Datum: Montag,
1.Dezember 2008
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Roboter Rhoni,
die nie klagende Pflegekraft
Rudolf Haupt M.A., Referat
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule
Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences
01.12.2008
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Thüringer
Allgemeine, Samstag,
29. November 2008
Roboter
auf dem Rücksitz
Ben
Schaefer hat in seiner Ilmenauer Firma H&S Robots im Auftrag der Hochschule
Krefeld einen Roboter
entwickelt (TA berichtete). Später könnte dieser als erster elektronischer
Altenpfleger in Deutschland eingesetzt
werden. Doch bis dahin wartet noch jede Menge Arbeit auf die Wissenschaftler.
ILMENAU/KREFELD.
Es ist noch dunkel auf den Straßen. Vorsichtig packt Ben Schaefer seinen 1,80
Meter großen Roboter auf den
Rücksitz seines Autos - und dann macht er sich
auf den Weg nach Krefeld. Dort warten bereits die Wissen-
schaftler der Hochschule Niederrhein auf den elektronischen
Zeitgenossen aus dem fernen Thüringen.
Seit
Kindheitstagen konstruiert Ben Schaefer menschenähnliche Wesen. Bereits im
Alter von 14 Jahren baute er seinen ersten sogenannten Humanoiden. "Jedoch
habe ich ihn damals mit einfachen Mitteln aus dem
Baumarkt
zusammengeschustert", erinnert sich der 28-jährige Schaefer. Dieser erste
von ihm entwickelte Roboter bekam sogar einen Namen - Ben, genau wie sein Erschaffer.
Der
reisende Roboter, der gestern von Ilmenau Richtung Krefeld unterwegs war, hat
bislang noch keinen Namen. Auch sonst fehlt ihm ein ganz wichtiges Utensil.
"Er hat keine Beine - jedenfalls noch nicht", verrät Schaefer. Mit einer sogenannten Lauflernhilfe, einem einfachen Rollgestell, könne er sich
zwar fortbewegen
und die Beine seien auch schon entworfen. Nur um das Gewicht genau ausbalancieren zu können,
müsse noch
weiter geforscht werden.
Und
genau das wird in der Ilmenauer Firma H&S Robots geschehen. Sowohl Ben
Schaefer selbst als auch
Praktikant Bastian Keller werden die Beinmechanik in den nächsten Monaten
vervollkommnen und irgendwann
später liefern sie die Konstruktion nach Krefeld.
Auch
ohne Beine ist der Roboter, der ein bisschen an "Wall.E" aus dem Kino
erinnert, ein gar freundliches Kerlchen: er kann verständnisvoll mit dem Kopf nicken, den muskulösen Oberkörper und
den Hals seitlich drehen und auch die Finger und die Augen scheinen nie still zu stehen. Nur mit seinen
Aluminiumohren schlackern - das
wird er wohl nie können. In Krefeld soll der mechanische Thüringer vervollkommnet werden.
Die Wissenschaftler für Technische Systeme, Informatik und Mathematik wollen
ihn zahlreiche Sensoren verpassen und den Computer, das Herz der Maschine,
programmieren.
"Im Moment hat unser Roboter noch null Intelligenz",
erklärt sein Entwickler. Der 50 bis 70 Kilo schwere Humanoid müsse also wie ein Kleinkind sprechen lernen und später
kämen die komplizierten Laufbewegungen
hinzu. Allein 150 Meter Kabel im Körperinneren
sorgen bereits jetzt für den richtigen Stromfluss.
Ein menschenähnliches Antlitz wird ihm auch dadurch verliehen, dass er später
seine Gefühle zeigen kann. "Er
schaut dann erstaunt und kann die Augenbrauen hochziehen", verrät
Schaefer. Dabei kämen seine schönen
dunklen Augen besonders gut zur Geltung, ist der Tüftler überzeugt. Eins ist
aber klar: Der Roboter ist männlich - schließlich habe er breite und kräftige Schultern á la Schwarzenegger.
In
ferner Zukunft sollen einzelne Roboterteile soweit entwickelt werden, dass sie
auch für den Menschen als Prothesen eingesetzt werden können. Auch als
Arbeitshilfe - beispielsweise für lästige Putzarbeiten im Haushalt
oder zur Pflege von Kranken - könnte er dienen.
Der
gestrige erste Arbeitstag in Krefeld endete für den Roboter indes anders als
erwartet. Denn die
Wissenschaftler warteten noch mit einigen Sonderwünschen zur Ausstattung auf.
Und diese wiederum lassen
sich nur in der Firma in Ilmenau realisieren. Also packte Ben Schaefer seinen
Roboter wieder ins Auto - und trat
den 500 Kilometer langen Heimweg an. Bis zum Anfang des nächsten Jahres bleibt
Wall.E II also ein Thüringer.
Und vielleicht kann er bis dahin schon ein paar Schritte selber laufen.
Von
Bianka PALSBRÖKER
29.11.2008
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Krefeld, den
28.11.2008,
Krefeld
Rhoni soll Alte pflegen
VON SABRINA TILGNER

Rhoni
schüttelt Prof. Markus Kleutges (l.) die Hand. Roboter-Bauer Ben Schaefer
brachte seinen Schützling gestern zur Hochschule. RP-Foto: Lammertz
Krefeld (RP) Die Hochschule kauft einen
menschenähnlichen Roboter. Die Vision der Ingenieure: Ihn so
intelligent machen, dass er in Heimen helfen kann. Gestern wurde Rhoni geliefert
und für
Nachbesserungen gleich wieder mitgenommen.
Rhoni
bewegt langsam seine Finger, hebt und senkt seine Augenbrauen, dreht brummend
Oberkörper und
Kopf und rollt vorwärts. Genau, er rollt, denn Rhoni ist kein Mensch, sondern
ein Roboter. Aber er ist einem
Menschen ähnlich, also humanoid. Er ist 1,80 Meter groß, wiegt etwa 75 Kilo,
hat Arme, Finger, einen Kopf,
Mund und Augen und soll in ferner Zukunft Menschen helfen, zum Beispiel in
Altenheimen und Krankenhäusern.
Das wollen ihm drei Professoren der Hochschule Niederrhein und ihre Studenten
beibringen. Gestern lieferte
der thüringischen Hersteller „Humanoid and special robots“ Prototyp Rhoni
an den Fachbereich Wirtschafts-
ingenieurwesen und Gesundheitswesen und nahm ihn für Nachbesserungen
wieder mit.
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Freitag, 28. November 2008

Bitte auf Foto klicken!
Anmerkung von H&S-Robots
Natürlich sind wir N I C H T! mit der
Bahn gefahren, sondern mit dem Firmenwagen.
Die Lokalredaktion des "Freien
Wortes" hat uns weder interviewt noch telefonisch befragt über die
Modalitäten
des Transportes nach Krefeld, noch überhaupt etwas über den Roboter. Sie
hat es gänzlich versäumt, mit
uns zu sprechen und bringt trotzdem eine Pressemeldung heraus. Einzig der Fotograf kam in die
Firma, um Fotos
zu schießen. Das es trotzdem zu einer Meldung kam, erklären wir uns so:
"Freies Wort" hat einfach von der "Thüringer Allgemeinen"
abgeschrieben, natürlich waren Sie auch nicht in
der Lage, den Text zu verstehen, denn in der TA stand, wir zitieren:
"Allein
mit dem Zug nach Krefeld am Niederrhein fahren - soweit ist er noch nicht."
Tja,
liebes "Freies Wort", lesen müßte man können!
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Thüringer
Allgemeine, 27.11.2008,
Lokalausgabe Gotha

Ein
bisschen sieht er aus, wie der große Bruder von E.T. - in Ilmenau wurde ein
Forschungsroboter
erschaffen, an dem die Wissenschaftler Bewegungsabläufe studieren können.
Bereits
mit zwölf Jahren baute Ben Schaefer (Foto) seine erste Hand, aus Metall, die
der menschlichen
nachempfunden war. Zwei Jahre später kreierte er den ersten
menschenähnlichen Prototypen. Ein
professionell produzierter Roboter dieser Art geht nun, nach vielen Jahren der
Forschung, morgen auf
Reisen - mit der Bahn nach Krefeld am Niederrhein. Sein Schöpfer Ben,
inzwischen Firmeninhaber von
H&S Robots in Ilmenau, begleitet ihn. Der Roboter hat zwar noch keine Beine,
er kann sich jedoch mit
einer Laufhilfe fortbewegen. Derzeit bewegt er nur seine Augen, Arme und die
Finger", verrät Erfinder
Schaefer. In Krefeld an der Hochschule erhält der rund 60 Kilogramm schwere
Humanoid ohne Namen
dann jede Menge Sensoren und auch seine Beine. Und dann muss er natürlich noch
laufen und
sprechen lernen.
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Thüringer
Allgemeine, 26.11.2008,
Lokalausgabe Ilmenau

MENSCHENÄHNLICH:
Der Ilmenauer Ben Schaefer hat mit seiner Firma H & S Robots diesen
Roboter
für die Fachhochschule Krefeld hergestellt. Praktikant Bastian Keller und
Teufeline
begleiteten die Vorstellung. TA-Foto: R. EHRLICH
ILMENAU
(bp). Mit zwölf Jahren baute Ben Schaefer "seine" erste Hand,
"aus Metall, doch der menschlichen nachempfunden". Mit 14 Jahren einen
menschenähnlichen Roboter.
Ein professionell produzierter Roboter dieser Art geht nun, nach vielen Jahren
der Forschung,
am Freitag auf Reisen. Allein mit dem Zug nach Krefeld am Niederrhein fahren
- soweit ist er noch nicht. Daher begleitet ihn sein "Schöpfer"
Ben Schaefer, inzwischen
Firmeninhaber von "H&S Robots" in Ilmenau. "Der Roboter hat
keine Beine, bewegt sich aber
mit einer Laufhilfe fort." "Mechanisch ist er weitestgehend
fertig." Derzeit kann er Augen, Arme,
Finger und Beine bewegen. "Sensoren erhält der etwa 50 bis 70 Kilo schwere
Humanoid ohne
Namen schließlich an der Krefelder Hochschule." Dort bekommt er seine
Beine, lernt laufen,
sprechen und erhält somit ein viel menschenähnlicheres Dasein.
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LOKALES

Humanoid aus Ilmenau
Ilmenau (TA)
Der
Ilmenauer Forscher und Inhaber der Firma Human & Special Robots Ben
Schaefer hat die mechanischen Seiten eines menschenähnlichen
Roboters entworfen, die sensorische Ausstattung wird die Krefelder
Hochschule vornehmen. Zudem soll der Humanoid in Krefeld mit
Beinen
ausgestattet werden, soll später laufen und sprechen lernen.
Anliegen dieser
Forschungen ist unter anderem die Weiterentwicklung von
Prothesen. TA
TA
26.11.2008
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