Inhalt: 2 News
1. Rhoni, der lauffähige Humanoid
2. Akustikkopf mit speziellen Kameraaugen für ein Sehen in 3-D
..........................................
zu 1.: Aktuell arbeiten wir an
"Rhoni", dem "lauffähigen" humanoiden Roboter
"Rhoni"
(mehr unter: Presse) wird nach
Fertigstellung 1,80m groß sein und Beine besitzen wie
ein Mensch, denn "ER" soll "laufen"
lernen.
Auftraggeber ist die Hochschule Niederrhein, FB
Wirtschaftsing.-Gesundheitswesen, Herr Rudolph, in Krefeld.
"Rhoni" soll in der Altenpflege eingesetzt werden.
Da das "Laufen lern en" anfangs mit großen technischen Problemen
verbunden ist,
entwickelten wir speziell für "Rhoni", einen Lauflernrahmen sowie
eine rollende Plattform
(siehe nachfolgende Fotos).


Lauflernrahmen/Lauftrainer
Dieses
technische Unikat ist angelehnt an das Lauflerngerät für Babys.
Das "Laufen lernen" des Roboters wird in zwei Stufen erfolgen:
1. Der Lauftrainer ermöglicht dem Roboter Bewegungsabläufe zu leisten,
ohne die Balance
zu verlieren. Wer laufen will, muss gehen lernen, muss die Waage halten
können, egal, welche Bodenverhältnisse vorliegen. Eine
Herausforderung an die Ingenieure, Techniker und
Programmierer von ungeahnten Ausmaßen.
Mittels des "Lauflerngerätes" können alle notwendigen
Entwicklungen so lange getestet werden,
bis der Roboter Vorwärtsbewegungen absolvieren kann, ohne aus dem Gleichgewicht
zu geraten.
Bis heute ist dies in der Robotik immer noch eines der größten
Ziele.
Ist diese schwierige Aufgabe
gemeistert, kann die 2. Phase beginnen.
2. Diese Etappe wird die
diffizilste sein, denn nun soll der Roboter ohne das Hilfsgerät laufen
wie wir "Zweibeiner". Eine komplizierte Sache, sehr schwierig und
nichts für schwache Nerven.
Ein mühsamer Weg steht den Ingenieuren bevor, doch alles ist lösbar, wie die
Japaner mit
ihrem "Honda ASIMO" (siehe Abb. rechts unten) bewiesen haben.

Rollende
Antriebsplattform
Diese Plattform
wurde konstruiert, damit der Rhoni auch ohne Beine mobil sein kann.
Da die Gliedmaßen anfangs weder entwickelt noch programmiert sind,
wird in dieser Phase
der Korpus einfach aufgeschraubt und der Roboter kann mühelos an Ort und Stelle
gerollt
oder an technische Geräte angekoppelt werden.
Für
die vielen unumgänglichen Testreihen eine große Erleichterung.

..........................
zu 2.:
Akustikkopf mit speziellen Kameraaugen für ein Sehen
in 3-D
Der
Akustikkopf der Firma "Neumann" soll spezielle Kameraaugen
bekommen, welche ihm das 3-D Sehen ermöglicht.
Auftraggeber
ist die Universität des Saarlandes, der Lehrstuhl für
Nachrichtentechnik, unter
Prof.
Dr.-Ing. Herfet,
Fachrichtung
Informatik
